Kyocera blickt optimistisch auf den Photovoltaikmarkt in Italien

„Italien schaut einer sonnigen Zukunft entgegen“

14. April 2011

Kyoto / Neuss − Der japanische Technologiekonzern Kyocera, führender Hersteller im Bereich Photovoltaik, sieht in Italien einen Zukunftsmarkt für die Solarbranche. Günstige Rahmenbedingungen und gutes Wetter ziehen Investoren an. Kyocera selbst lieferte erst vor kurzem die Solarmodule für eine 6 MW Installation in Cigliano nahe Turin. Dr. Stefan Wiebach, European Product Line Manager bei der Kyocera Fineceramics GmbH, äußert sich zuversichtlich zum Solarmarkt in Italien:

"Italien schaut einer sonnigen Zukunft entgegen. Sollte der von der Gruppo Imprese Fotovoltaiche Italiane am 5. März in Mailand beschlossene Vorschlag zur moderaten Absenkung der Solarförderung von der italienischen Regierung so angenommen und umgesetzt werden, bin ich sehr optimistisch, dass die meisten derjenigen Photovoltaik-Vorhaben, die für dieses Jahr in Italien geplant worden sind, auch bis Ende September verwirklicht werden können."

Diese Einschätzung untermauert Kyocera mit der Ausstattung einer Solarinstallation in Cigliano. Mit einer Leistung von 6 MWp ist es die größte Installation in Italien, die mit Solarmodulen von Kyocera ausgerüstet wurde. Insgesamt wurden 13.920 Module vom Typ KD215GH-2PU und 12.900 vom Typ KD235GH-2PU verbaut. Betrieben wird die Anlage von dem Kyocera Partner Enermill.

Seit 1975 entwickelt Kyocera Solarzellen für Photovoltaik und gilt als Pionier in diesem Bereich. Dabei deckt das Unternehmen die komplette Wertschöpfungskette ab, von der Verarbeitung des Rohmaterials bis hin zur Modulmontage. Das Resultat sind Solarmodule von besonders hoher Qualität. Bis 2013 strebt Kyocera ein Produktionsvolumen von einem Gigawatt pro Jahr an.



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