Solartankstellen für E-Bikes

Solar Cycle Stations mit Solarmodulen von Kyocera

17. Jänner 2011

Kyoto / Neuss – E-Bikes erfreuen sich in Deutschland einer immer größeren Beliebtheit. Die mit einem Elektromotor betriebenen Fahrräder ermöglichen eine komfortable und umweltfreundliche Fortbewegung. Damit ihnen währenddessen nicht der Strom ausgeht, gibt es in Japan nun öffentliche Ladestationen, die mit Solarmodulen von Kyocera betrieben werden, einem der führenden Hersteller im Bereich Photovoltaik.

Die Japaner sind uns mal wieder einen Schritt voraus. In diesem Fall sogar eine Fahrradlänge: Damit E-Bikes unterwegs nicht der Strom ausgeht, wurden in Japan sogenannte Solar Cycle Stations an öffentlichen Plätzen installiert. Dabei handelt es sich um solarbetriebene Ladestationen, an denen die Radfahrer ihre E-Bikes auftanken können. Entwickelt wurden die Solar Cycle Stations von dem japanischen Technologiekonzern Kyocera. Solarmodule von Kyocera wandeln dabei Sonnenenergie in umweltfreundlichen Strom um. Gleichzeitig sind die Stationen mit einem DC-AC-Wandler ans Stromnetz angeschlossen, damit die E-Bikes auch bei schlechtem Wetter und in der Nacht aufgeladen werden können. Außerdem verfügen die Solar Cycle Stations über konventionelle Anschlussdosen, um in Notfällen bei Bedarf als Stromquelle zu dienen. Kyocera ist stets bestrebt neue Anwendungsszenarien für Solarenergie zu finden. So hat das Unternehmen bereits ein Solardach für den Toyota Prius wie auch für Sportboote von Toyota erfolgreich in den Markt eingeführt.

Redaktionsmaterial



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