KYOCERA spendet Solaranlagen für Grundschulen in Tansania

www.kyocerasolar.de

29. Juli 2008

Kyoto/Neuss – Die Kyocera Corporation (NYSE: KYO) wird bis zum Jahr 2012 kostenlos zwanzig Grundschulen in Tansania mit Solaranlagen zur Stromerzeugung ausstatten. Mit dem Projekt erweitert der Konzern sein jahrelanges Engagement zur Verbesserung von Bildungsinfrastrukturen und der Elektrifizierung ländlicher Gebiete in Entwicklungsländern. Im Rahmen einer offiziellen Feierstunde übergab Dr. Kazuo Inamori, Gründer des Unternehmens, das Spendenzertifikat an Jakaya Mrisho Kikwete, Präsident der Vereinigten Republik Tansania und Vorsitzender der Afrikanischen Union.

20 Anlagen in den nächsten fünf Jahren

Seine Exzellenz Jakaya Mrisho Kikwete (links), Präsident der Vereinigten Republik Tansania und Dr. Kazuo Inamori (rechts), Vorstandsvorsitzender a.D. Kyocera

Die Verbesserung seiner Bildungsinfrastruktur ist eines der dringendsten Probleme, die Tansania lösen muss. Besonders in den Grundschulen herrschen unzulängliche Lernbedingungen. Bei der Bewältigung dieser Herausforderung bietet Kyocera, einer der weltweit führenden Hersteller von Solarmodulen, mit dem Spendenpaket seine Unterstützung an.
Innerhalb der nächsten fünf Jahre rüstet das Unternehmen kostenlos jährlich vier Schulen mit Solarsystemen aus. Das Spendenpaket beinhaltet solarbetriebene 600-Watt-Stromerzeugungssysteme mit den zugehörigen Speicherbatterien. Zu den Systemen erhält jede Schule auch eine Basisausstattung, die unter anderem ein Fernsehgerät und Lampen enthält. "Wir hoffen, dass sich dank der Elektrizität auch die Qualität des Unterrichts verbessern lässt, weil ganz neue Medien genutzt werden können", begründet Mitsuru Imanaka, Präsident von Kyocera Europa, das Engagement.

Unterstützung bei der Elektrifizierung ländlicher Gebiete

Kyoceras Engagement nahm seinen Anfang in dem pakistanischen Dorf Kankoi 1983 und der chinesischen Provinz Gansu 1985. Parallel dazu wurde eine ganze Reihe von Projekten realisiert, bei denen es um die Bewässerung von landwirtschaftlichen Anbauflächen, die Kühllagerung von Impfmitteln und die Stromversorgung für medizinische Einrichtungen ging. Aktuell ist noch für Oktober 2008 die Ausstattung von 500 Haushalten in Tunesien mit Solarstromerzeugungsanlagen geplant.

Mehr als 500.000 Euro für Erdbeben-Opfer

Einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, ist ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Diese wird von jedem Einzelnen im Konzern gelebt: Nach dem Erdbeben im chinesischen Szechuan spendete Kyocera mehr als 500.000 Euro für den Wiederaufbau und die humanitäre Hilfe in dem betroffenen Gebiet. Davon stammten rund 183.000 Euro von den Mitarbeitern.



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