Kyocera wird neuer Sponsor bei Borussia Mönchengladbach

22. November 2004

Kyocera wird in Kürze der neue Haupt- und Trikotsponsor von Borussia Mönchengladbach. Die Partnerschaft zwischen dem japanischen Technologiekonzern und dem Mönchengladbacher Traditionsverein beginnt am 1. Januar 2005. Sie ist bis zum 30. Juni 2007 geplant mit einer Option auf eine Verlängerung bis 2009.

Rolf Königs, Präsident von Borussia Mönchengladbach, äußerte sich erfreut bei der Vorstellung des neuen Hauptsponsors: "Wir freuen uns, mit Kyocera einen starken Partner gewonnen zu haben, der uns durch die kommenden Jahre begleiten wird. Borussia und Kyocera sind zwei entschlossene Partner, die jetzt ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam ihre ehrgeizigen Ziele zu verwirklichen, erklärte Reinhold Schlierkamp, Geschäftsführer von KYOCERA MITA DEUTSCHLAND, bei der Vorstellung der neuen Partnerschaft.
Aus allen Bundesligamannschaften hat sich Kyocera bewusst Borussia Mönchengladbach als Partner ausgesucht. Die Borussia kann auf eine lange Fußballgeschichte zurückblicken und sie hat eine der treuesten Fangemeinden in ganz Deutschland. Doch die Mannschaft ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus und legt jetzt mit ihrem neuen Stadion, einem starken Kader und einem neuen Trainer den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Als Unternehmen können wir uns sehr gut mit diesen hohen Zielen identifizieren.

Einer der Gründe von Kyocera, sich als Sponsor im Fußballgeschäft zu engagieren, war die große Popularität, die dieser Sport auf der ganzen Welt genießt. Eine kürzlich durchgeführte Studie hat eindeutig gezeigt, dass die Zielgruppe von Kyocera ein überdurchschnittliches Sportinteresse hat. Mit der Sponsorschaft will Kyocera das Markenbewusstsein in Deutschland und Europa verbessern. Da Kyocera erst seit einigen Jahren als Unternehmen in Europa und in Deutschland aktiv ist, sehen wir hier ein enormes Potenzial für weiteres Wachstum, so Schlierkamp. Angesichts der Millionen von Zuschauern, die die Bundesligaspiele Woche für Woche verfolgen, sieht Schlierkamp in der Partnerschaft mit der Borussia einen effektiven Multiplikator, und zwar insbesondere im Hinblick auf die Fußballweltmeisterschaft 2006.

Hinzu kommt, dass die Borussia einer der beliebtesten Vereine in der Bundesliga ist. Eine europäische Fußballstudie ergab, dass mehr als 42 Millionen Deutsche den Verein kennen und mehr als 16,3 Millionen Sympathie für die "Fohlenelf" - wie die Mannschaft im Volksmund genannt wird - empfinden.

Integriertes Kommunikations- und Marketingkonzept

Die Sponsorschaft der Borussia wird in ein integriertes Kommunikationskonzept eingebettet. Das Logo von Kyocera wird auf den Trikots der Spieler erscheinen und die Bandenwerbung wird durch TV- und Radiospots ergänzt. Außerdem will Kyocera seine Geschäftspartner, Händler und Wiederverkäufer in die Werbekampagnen einbeziehen, die im und um das Stadion herum durchgeführt werden. Darüber hinaus sind für den Endkundenbereich zahlreiche Maßnahmen zur Erhöhung der Kundenloyalität geplant.

Das Engagement in Sachen Fußball hat bei Kyocera bereits eine lange Tradition. In Japan sponsert das Unternehmen seit rund 10 Jahren den Profi-Fußballklub Kyoto Purple Sanga, der unter anderem bereits zweimal den japanischen Vereinspokal "Tenno Cup" gewonnen hat. Die Entscheidung zugunsten einer Partnerschaft mit der Borussia in Deutschland war daher auch keine reine Kosten-Nutzen-Rechnung des Unternehmens, um schnell Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. "Wir sind an einer langfristigen Zusammenarbeit mit Borussia Mönchengladbach interessiert und möchten auch die Fans des Vereins aktiv mit einbeziehen", so Schlierkamp.

Jever macht Platz für neuen Trikotsponsor

Kyocera löst Jever als Trikotsponsor der Borussia ab. Der Getränkekonzern "Brau und Brunnen" hat auf Anfrage der Borussia Platz für den neuen Hauptsponsor gemacht. Brau und Brunnen wird seine Unterstützung für Borussia Mönchengladbach neu strukturieren und dem Verein als Co-Sponsor und Stadiumpartner eng verbunden bleiben. Die Fans im BORUSSIA-PARK werden auch künftig mit den Brau- und Brunnen-Marken Jever und Schlösser versorgt werden.


Scroll to top