Kyocera setzt mit der Cell Fiber Technologie erfolgreich neue Maßstäbe

Kyocera Cutting Tools

29. Jänner 2007

Mit der innovativen Cell Fiber Technologie hat der japanische Technologiekonzern Kyocera den Verarbeitungsprozess der Zerspanung revolutioniert. Derzeit vertreibt das Unternehmen bereits 1.000 bis 2.000 Einheiten der revolutionären Schneidwerkzeuge pro Monat.. Das Produktionsvolumen soll in naher Zukunft auf 10.000 Einheiten im Monat ausgebaut werden.

Die neuen Schneidkörper bestechen durch extrem hohe Verschleißfestigkeit und Beständigkeit. Darüber hinaus können höhere Schnittgeschwindigkeiten und Vorschübe erzielt werden, bei wesentlich längerer Lebensdauer des Materials.
Das macht die Cell Fiber Technologie nicht nur für traditionelle Zerspanungs-Anwendungen zu einer interessanten Neuerung in der Metallbearbeitung. Der neue Schneidwerkstoff wird unter der Marke CERATIP geführt und aufgrund seiner außergewöhnlichen Eigenschaften bevorzugt für den anspruchsvollen Bereich der Bearbeitung von legierten Metallen verwendet, welche unter anderem in der Luft und Raumfahrtzeugtechnik zum Einsatz kommen.
Revolution in der Metallverarbeitung: die neuen Kyocera Schneidwerkzeuge mit Cell Fiber Technologie
Darüberhinaus kann die Cell Fiber Technologie von Kyocera für die komplette Bandbreite aller möglichen Anwendungsbereiche eingesetzt werden. Aufgrund dieser Universalität kann neben Stahl auch Gusseisen sowie Nichteisenmetall bearbeitet werden Senri Nagashima, European Product Line Manager des Geschäftsbereichs Kyocera Cutting Tools, sieht für die Cell Fiber Technologie eine weiterhin viel versprechende Zukunft: „Im ersten Schritt ist diese Schneidstofftechnologie als absolute Alternative zur whiskerverstärkten Keramik zu sehen. Die Innovation kann sich durchaus dergestalt auswirken, dass auch in der Zusammenarbeit mit den Werkzeugmaschinenherstellern über eine neue Maschinengeneration, insbesondere im Drehmaschinenbereich, nachgedacht werden muss.“

Das Prinzip hinter der Technik ist einfach: Außen zäh und innen hart. Zellen, deren Außenwand aus relativ zähem, zerspanungsresistentem Material besteht, werden mit hartem, verschleißfestem Material gefüllt, beispielsweise Siliziumnitrid, Mischkeramik oder Hartmetall. Anschließend werden diese Zellen zu einer Matte und mehrere Matten zu einem Block verarbeitet. In gesinterter und gepresster Form ergibt sich daraus ein sehr leichter, außerordentlich verschleißfester und zugleich zäher Werkstoff. Das Ergebnis bildet die Grundlage zur Herstellung des gewünschten Schneidkörpers.


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