24. März 2011 - Obwohl die KYOCERA und KYOCERA MITA-Zentralen in Kyoto und Osaka sowie alle KYOCERA-Mitarbeiter in Japan bisher weitgehend von den Auswirkungen des Erdbebens verschont geblieben sind, hat sich die KYOCERA Corporation entschieden, 100 Millionen Yen (rund 1,22 Millionen US-Dollar) als Soforthilfe und für Wiederaufbaumaßnahmen für die Tsunami- und Erdbebenopfer zu spenden. Darüber hinaus wollen die einzelnen KYOCERA Organisationen weltweit Spenden sammeln. |
Ein nationales Projekt aus Deutschland war beispielsweise eine Spendenaktion rund um ein Fußball-Bundesligaspiel der Borussia Mönchengladbach, bei der KYOCERA Co-Sponsoring-Partner ist. Den bei der Aktion eingenommenen Betrag hatte KYOCERA MITA Deutschland verdoppelt. Dabei geht die Spende von insgesamt über 50.000 Euro an das Japanische Rote Kreuz (JRK), eine der stärksten nationalen Rotkreuzgesellschaften der Welt. Das JRK ist mit 86 Notfallteams im Dauereinsatz. Rund 600 medizinische Fachkräfte bergen Verschüttete und versorgen Verletzte im Katastrophengebiet. Mit den Spenden unterstützt das Deutsche Rote Kreuz seine Schwestergesellschaft auch bei der Betreuung von Evakuierten in Notlagern und Sammelstellen, in denen Betroffene Schlafplätze, Verpflegung und psychosoziale Betreuung erhalten. Das Japanische Rote Kreuz hat außerdem ein medizinisches Team zur Versorgung von Strahlenopfern in Nagasaki in Bereitschaft gebracht.
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